Radtouren

Hinweise zu den ADFC-Radtouren

Unsere Touren

  • An den von zertifizierten Tourenleitern geführten Radtouren können alle teilnehmen, die ein verkehrssicheres Fahrrad / Pedelec mitbringen, Kinder unter 16 Jahren jedoch nur in Begleitung eines Erwachsenen.
  • Pedelec-Fahrer sind selbst verantwortlich für die Reichweite der Energiereserven (Akku) und sollten vorher mit dem Tourenleiter sprechen.
  • Die Teilnahme an den Tagestouren ist für Mitglieder kostenlos, erwachsene Nichtmitglieder zahlen 3 € Teilnahmegebühr. Die Teilnahme an Feierabendtouren ist kostenlos.
  • Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Weder der ADFC noch die Tourenleiter können für Unfälle, Schäden und dergleichen haftbar gemacht werden.

Vor der Tour

  • Bitte genügend Vesper und Getränke mitnehmen. Eine Einkehr unterwegs findet, sofern nicht anders angegeben, in der Regel nicht statt. Auch bei kurzen Touren ist etwas zu Trinken für unterwegs empfehlenswert.
  • Für die Verkehrssicherheit des Rades ist jeder selbst verantwortlich, ebenso für Flickzeug und passenden Ersatzschlauch. Die Tourenleiter sind bemüht, soweit möglich Werkzeug und Ersatzteile mitzuführen.
  • Das Tragen eines Radhelms wird empfohlen.
  • Schätzen Sie Ihre Kondition richtig ein, um Enttäuschungen zu vermeiden. Unterwegs wird zwar auf die langsamsten Teilnehmer Rücksicht genommen, muten Sie sich jedoch nicht zu viel zu.
  • Hilfreich ist unsere Tourenklassifikation. Sie sollten schon einmal Touren entsprechender Länge gefahren sein und bei langen Strecken Übung beim Fahren in der Gruppe haben.

Unterwegs

  • Gemeinsam losfahren, gemeinsam ankommen: Wir fahren immer nur so schnell, dass auch Schwächere mithalten können. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten liegen je nach Streckenprofil (Steigungen, Wegoberfläche usw.) und Gruppendynamik erfahrungsgemäß bei ca. 15–17 km / h (bis 50 km) und 19–22 km / h bei Strecken über 80 km.
  • Rücksichtnahme gegenüber Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern ist selbstverständlich und gehört zum „guten Ton“ bei unseren Touren.
  • Die Touren finden in der Regel bei jedem Wetter statt. Es liegt im Ermessen des Tourenleiters, die Tour bei extremer Witterung abzusagen.
  • Wir nutzen überwiegend Wege abseits des Autoverkehrs, auch mit unbefestigter Oberfläche. Sportliche Touren auf rennradtauglichen Wegen oder auf groben Wegen für Mountainbikes sind in der Beschreibung als solche ausgewiesen.

überregional

Radtouren- und Veranstaltungsportal

Radmitnahme in Bus und Bahn

Das Rad mit der Bahn transportieren
Das Rad mit der Bahn transportieren © ADFC | DpR

Nicht jede Radtour beginnt direkt vor der Haustür - warum nicht mit den Öffis zum Startpunkt anreisen oder vom Zielort die bequeme Rückreise antreten? In fast allen Zügen und vielen Bussen können Fahrräder mitgenommern werden. Die Konditionen unterscheiden sich dabei je nach Verkehrsbetrieb oder Verkehrsverbund und es gibt teilweise auch Sperrzeiten oder Vorrangregelungen zu beachten:

  • Eine Übersicht über die Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme im Nah- und Fernverkehr in Baden-Württemberg findet sich hier
  • Der VVS (Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart), der auch die Kreise ES, GP, BB, LB, WN umfasst, hat ebenfalls eine Übersicht über die Möglichkeiten der Fahrradmitnahme in Zügen, S- und Stadtbahnen sowie Bussen zusammengestellt und bietet sogar einen Radroutenplaner, von Frühjahr bis Herbst verkehren im VVS-Gebiet auch spezielle Rad- und Wanderbusse

 

Hinweise zum 9Euro-Ticket

In den Monaten Juni bis August gilt auch das 9€-Ticket in allen Zügen und Bussen des Nahverkehrs!

  • Dieses gilt aber nicht in Fernverkehrszügen (IC/EC/ICE/TGV/RailJet/FlixTrain) und nicht in Fernbussen!
  • keine Regel ohne Ausnahme: auf der IC-Linie Stuttgart - Singen - Konstanz gilt es trotzdem! (die IC-Züge haben hier auch eine separate Zugnummer als RE) --> siehe hierzu die PM der DB AG | Anhang 1 Aber die Fahrradstellplätze sind dort arg limitiert und vor allem reservierungspflichtig !

 

In den vergangenen Jahren etablierte sich in Baden-Württemberg zunehmend die Regelung, dass für die Fahrradmitnahme im Nahverkehr kein extra Ticket mehr nötig ist. Um aber bei begrenzten Kapazitäten in den Hauptverkehrszeiten primär die regulären Fahrgäste zu bedienen gelten Einschränkungen und Zusatzregelungen, z.B.:

  • generell haben Personen mit Kinderwagen oder Rollstuhl Vorrang gegenüber Fahrrädern,
  • im VVS ist Montag-Freitag 6:00-9:00 ein Kinderticket zu lösen,
  • in den Stuttgarter Stadtbahnen ("U-Bahn"), der  Zahnradbahn ("Zacke") und der Standseilbahn gelten die Sperrzeiten Mo-Fr 6:00-8:30 Uhr und 16:00-18:30 Uhr,
  • bei den Busunternehmen gelten unterschiedliche Regelungen zur Fahrradmitnahme

 

Aufgrund der zu erwartenden Nachfrage ist ein höherer Ansturm je nach Zeit und Strecke zu erwarten - es gibt für Fahrräder keine Mitnahmegarantie!

 

Termine

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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