
Nicole Falkenstein (FDP) zur Landtagswahl
Hier ein paar Statements der Landtags-Kandidatin Nicole Falkenstein von der FDP - Wahlkreis Kirchheim/Teck:
Die Themen Klima, Umwelt und Mobilität sind für mich zentrale Zukunftsfragen – auch wenn sie im Flyer nicht im Detail ausgeführt wurden.
Die FDP steht für eine Politik, die Klimaschutz, Freiheit und Alltagstauglichkeit miteinander verbindet. Dazu gehört selbstverständlich auch eine moderne, sichere und attraktive Radverkehrspolitik.
Für den Wahlkreis Kirchheim sehe ich drei Schwerpunkte:
1. Ein durchgängiges, alltagstaugliches Radwegenetz
Wir brauchen sichere, gut ausgebaute und logisch miteinander verbundene Radwege zwischen den Kommunen im Wahlkreis – insbesondere auf den Strecken, die Kinder und Jugendliche täglich nutzen. Dazu gehören klare Prioritäten: Schulwege, Wege zu Sportstätten, Musikschulen und Jugendtreffs. Radwege dürfen nicht an Kreuzungen oder Ortsgrenzen enden.
2. Sichere Schulwege – modern gedacht.
Die FDP setzt sich dafür ein, Schulwege so zu gestalten, dass Kinder selbstständig und sicher unterwegs sein können. Das bedeutet:
- sichere Querungen,
- bessere Beleuchtung,
- klare Markierungen,
- digitale Unterstützung wie Schulweg‑Checks und Gefahrenstellen‑Meldesysteme. Wenn Kinder sicher radeln können, stärkt das nicht nur den Umweltschutz, sondern auch ihre Selbstständigkeit und soziale Teilhabe.


3. Förderprogramme sinnvoll nutzen – ohne Bürokratiehürden
Das Land bietet bereits verschiedene Fördermöglichkeiten für Radwege, sichere Schulwege und kommunale Mobilitätsprojekte. Aus Sicht der FDP müssen diese Programme einfacher zugänglich werden, damit Kommunen nicht an Antragsbergen scheitern. Ich setze mich dafür ein, dass Fördermittel schneller fließen und Kommunen mehr Freiheit bekommen, Projekte unbürokratisch umzusetzen.
Mein Ziel ist eine Mobilitätspolitik, die nicht gegeneinander ausspielt, sondern verbindet: Auto, ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr. Ein gutes Radwegenetz ist ein wichtiger Baustein davon – gerade für junge Menschen, die selbstständig unterwegs sein wollen.
Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen
- Was macht der ADFC?
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.
weiterlesen - Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?
weiterlesen - Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.
weiterlesen - Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
weiterlesen - Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?
Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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