
Velo in CDU-Farben © Marko Ehrt/ADFC
Natalie Pfau-Weller (CDU) zur Landtagswahl
Hier ein paar Statements der Landtags-Kandidatin Dr.Natalie Pfau-Weller von der CDU - Wahlkreis Kirchheim/Teck:
Zunächst zu Ihrer Anmerkung zu Klima- und Umweltschutz:
Dass diese Begriffe in den Flyern nicht explizit genannt sind, bedeutet ausdrücklich nicht, dass sie für mich oder für die CDU keine Rolle spielen. Unser Ansatz ist, Klimaschutz über konkrete Verbesserungen im Alltag umzusetzen – etwa durch sichere, attraktive und alltagstaugliche Wege für Rad- und Fußverkehr. Gerade der Radverkehr ist ein zentraler Baustein einer klimafreundlichen, gesunden und platzsparenden Mobilität, insbesondere auf kurzen und mittleren Strecken.
Zu Ihren konkreten Fragen im Wahlbezirk Kirchheim:
1. Vorstellungen für ein Radwegekonzept im Wahlkreis
Aus meiner Sicht braucht es kein abstraktes Konzept „auf dem Papier“, sondern eine konsequente Umsetzung entlang realer Wegebeziehungen. Für den Wahlkreis Kirchheim heißt das insbesondere:
- sichere und durchgängige Radverbindungen zwischen Wohngebieten, Schulen, Sport- und Freizeiteinrichtungen,
- Lückenschlüsse entlang von Landes- und Kreisstraßen, wo heute noch gefährliche Mischverkehre bestehen,
- sichere Querungen an Knotenpunkten und Ortsdurchfahrten,
- eine bessere Anbindung der Kommunen untereinander, etwa zwischen Kirchheim, Wendlingen, Notzingen, Wernau und den umliegenden Gemeinden.
Besonders wichtig ist mir, dass Radwege nicht nur für geübte Erwachsene, sondern auch für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sicher nutzbar sind. Das ist aus meiner Sicht der entscheidende Maßstab für Qualität.


2. Sicherheit von Kindern und Jugendlichen
Ich teile Ihre Einschätzung ausdrücklich: Wenn Eltern ihre Kinder aus Sicherheitsgründen mit dem Auto bringen müssen, läuft etwas falsch – verkehrlich, ökologisch und sozial.
Deshalb setze ich mich für:
- konsequente Schulwegeplanung unter Einbeziehung von Schulen, Eltern und Kommunen,
- baulich getrennte Radwege dort, wo Verkehrsbelastung hoch ist,
- sichere Kreuzungen und Querungshilfen,
- Tempo-Reduzierungen und klare Verkehrsführungen im Umfeld von Schulen und Freizeiteinrichtungen
ein.
Kinder müssen lernen können, sich selbstständig und sicher im Verkehr zu bewegen – das ist auch eine Frage von Teilhabe und Selbstvertrauen.
3. Fördermöglichkeiten des Landes
Das Land verfügt bereits über Förderinstrumente für den Radverkehr, etwa für kommunale Radwege, Abstellanlagen oder die Anbindung an den ÖPNV. Aus meiner Sicht kommt es weniger auf immer neue Programme an, sondern darauf,
- dass Förderverfahren einfacher und schneller werden,
- dass Kommunen besser bei Planung und Umsetzung unterstützt werden,
- und dass Mittel gezielt dort eingesetzt werden, wo Verkehrssicherheit und Alltagsnutzen am größten sind.
Gerade kleinere und mittlere Kommunen brauchen hier mehr Planungssicherheit und weniger Bürokratie.
Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen
- Was macht der ADFC?
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.
weiterlesen - Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?
weiterlesen - Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.
weiterlesen - Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
weiterlesen - Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?
Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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