Die ADFC-Radreiseanalyse geht in die 25. Runde.

Die ADFC-Radreiseanalyse geht in die 25. Runde. © ADFC/April Agentur

ADFC-Radreiseanalyse startet mit vielen Neuerungen - Teilnahme bis 10.12.2023

Wie vielseitig ist der Radtourismus in Deutschland? Die ADFC-Radreiseanalyse geht in die 25. Runde. Die Umfrage läuft bis zum 10. Dezember 2023.

Heute startet die Umfrage zur ADFC-Radreiseanalyse 2024. Die bundesweite Erhebung gibt Auskunft darüber, welche Rolle das Rad für die Menschen in Deutschland im Urlaub und auf Ausflügen spielt. Bei der 25. Ausgabe der ADFC-Radreiseanalyse befragt der Fahrradclub neben Radreisenden und Tagesausflüger:innen erstmals auch jene, die das Rad im Urlaub nur gelegentlich oder bisher gar nicht nutzen. Die 15-minütige Online-Befragung läuft bis zum 10. Dezember 2023.

ADFC-Tourismusvorstand Christian Tänzler sagt: „Radtourismus liegt im Trend: 2022 haben 4,6 Millionen Menschen eine Radreise unternommen, 38 Millionen Menschen haben für einen Tagesauflug in die Pedale getreten. Radfahren im Urlaub hat aber noch mehr Facetten. Mit der Neuauflage der ADFC-Radreiseanalyse weiten wir deshalb den Fokus und wenden uns auch an all jene, die zwar keine klassische Radreise unternehmen, aber im Urlaub trotzdem gelegentlich aufs Rad steigen. Und von allen, die zwar gerne Rad fahren, aber bisher keine Radreise unternommen haben, wollen wir wissen, warum. So können wir die grenzenlose Vielfalt des Radfahrens im Urlaub noch besser erfassen und bisher ungenutzte Potenziale erschließen.“

Bis zum 10. Dezember 2023 teilnehmen und gewinnen

In der circa 15-minütigen Online-Umfrage werden die Teilnehmenden etwa gefragt, ob sie im vergangenen Jahr Radreisen oder Tagesausflüge unternommen haben, wohin die Reise ging, wie sie übernachtet haben und wie die An- und Abreise verlief. Auch wie die Radurlauber:innen ihre Reisen planen, wie sie navigieren und mit welchen Fahrrad-Typen sie unterwegs sind, wird abgefragt. Die Ergebnisse der bundesweiten und repräsentativen Online-Befragung sollen die wachsende Bedeutung von Radreisen und Tagesausflügen mit dem Rad sichtbar machen und Impulse zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur geben.

Die Umfrage läuft vom 27. Oktober 2023 bis zum 10. Dezember 2023 auf adfc.de/radreiseanalyse2024. Alle Teilnehmenden können bei einer Verlosung mitmachen: Zu gewinnen gibt es ein Elektrofahrrad von Victoria im Wert von 3.699 Euro. Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse werden im März 2024 auf der Tourismusmesse ITB vorgestellt.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 230.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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https://esslingen.adfc.de/pressemitteilung/adfc-radreiseanalyse-startet-teilnahme-bis-10122023-5

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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